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Hans Beletz

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Kronen Zeitung
Hans Beletz aus Graz: Aquarellist von skizzenhaftem Formwillen
Den Maler freut das Hingeworfene

Den Stil seiner (in den meisten Fällen aquarellierten) Rohrfederzeichnungen und der Arbeiten in Wasserfarbe als hektisch oder hingeworfen zu bezeichnen, wäre ebenso vergröbernd, wie Hans Beletz selbst als gemütlich. Indes, auffallend ist der Gegensatz zwischen Erscheinungsbild und Bilderscheinung immerhin. So auffallend wie die Bilder des 1954 in Graz geborenen Künstlers.

Seit 1989 ist der nach einer eigener Angabe von "frühester Kindheit" an mit Malerei Verbundene freischaffend tätig. Diesem Zustrand gingen einerseits Erlernen und Ausüben eines "bürgerlichen" Berufes in der Textilbranche voran; anderseits Studienreisen und Kunnstaufenthalte ab 1981 (Venedig, Florenz, Pisa, Livorno, Lucca, Siena und Gardasee). Und - "besonders wichtig" - das Aquarellstudium bei Prof. Claus Pack in Salzburg. Ausstellungen in Graz, in verschiedenen Orten der Steiermark und in Deutschland machten Hans Beletz bei einem breiten Publikum bekannt, das mit ihm die Lust an der Landschaft oder am Menschen, hingeworfen eben, skizzenhaft und nicht selten heftig in Mahlabitus, teilt

Gedeckt meist in ihrer Farblichkeit, sind die tuschfederkonturierten Aquarelle mehr Impressionen als handfeste Abbildungen - und das gereicht ihnen allemal zum Vorteil: Duftigkeit und Andeutung helfen Schwere und malerisches Verharren vermeiden; Irritationen entstehen, die neugierig machen auf das, was - oder auch auf das, was nicht - dargestellt ist. Ob Rohrfeder, aquarelliert, ob Mischtechnik, Öl oder pure Zeichnung: Hier weiss sich einer mit handwerklichem Können und dem Blick für Stimmung und Inhalte, Landschaft und Form auszudrücken. Das Anschauen lohnt sich.

Bernd Schmid